15.03 World of Warcraft: revisited Teil 5

by SpielxPress Mahara

Tagebucheintrag 5 – März 2015

Wir sind nach unserer mehrmonatigen Abwesenheit nun endgültig wieder in Warcraft angekommen. Unsere Chars sind auf Level 100, voll ausgerüstet (je nach Char zwischen iLevel 660 und iLevel 680) und spielen in den oberen Ligen mit. Das war ein ganz schön hartes Stück Arbeit, denn es kostete ein enorm wichtiges Gut: viel Zeit.

Inzwischen ist die tägliche Routine durch die Garnisonen gut eingeübte Praxis. Allerdings lohnt es sich seit Patch 6.1 ganz besonders, denn es tauchen immer wieder Händler und Questgeber auf, die etwas Action in die Farm-Arbeit bringen. Einige Dinge sind inzwischen verdaut und der Ärger der Community hat sich etwas gelegt. Besonders schlimm war es in den Tagen, als langsam in die Köpfe der Spieler eingesickert ist, dass man lediglich drei Gegenstände durch Spieler craften bzw. selbst tragen kann. Das hat für Ärger gesorgt. Auch die Geschichte, dass viele Arbeiten nur genau einmal pro Tag gemacht werden können, war für manche schwer zu begreifen. Doch inzwischen hat es sich weitestgehend beruhigt im Lande Durotars.

Die großen Raids gehen langsam voran und demnächst stehen wir dem stärksten Gegner gegenüber. Dieser Tage wurde bereits der dritte von drei Flügeln geöffnet und die Spieler strömen via „looking-for-raid“ in die Schmiede. Die neuen Bosse sind wieder einmal gar nichts für „Bewegungs-Schwachmaten“ und ein falscher Schritt kann den Raid auslöschen. Das sorgt immer wieder für Ärger in der Gruppe – doch das ist doch das Salz in der Suppe von Raids.

Der Content ist inzwischen auch bereits so weit bekannt, dass heroische Gruppen gute Fortschritte erzielen und auch mythische Gruppen langsam mehr werden. Allerdings so richtig heiß hergehen wird es dann, wenn die nächste Itemstufe freigegeben wird.

Persönlich trauern wir unserem Hexer nach, der noch vor fünf Jahren ein großes Licht war und inzwischen durchschnittlichen Schaden machen kann. Das ist schade und stimmt ihn traurig. Heute sind Jäger und Magier ganz groß im Aufwind und räumen alle großen Gegner schon fast im Alleingang um. Doch wir wissen als langjährige WoW-Spieler: alle Klassen sind einem stetigen auf und ab unterworfen. Die goldene Zeit der Hexer wird wieder dereinst kommen – das ist gewiss.

Momentan leveln wir unsere Mönche, traditionell und ohne Boosts. Das macht Spaß und hilft uns Pandaria wieder einmal genau unter die Lupe zu nehmen. Das traditionelle Spiel hat den Vorteil, dass man alle Kleinigkeiten, die von den Programmierern erdacht wurden, ganz genau und mit entsprechendem Zeitpolster sieht. Es verirren sich kaum andere Spieler in diese Gefilde nach der Einführung von Draenor.

Apropos: Draenor hat nun seinen ersten großen Patch hinter sich. Das ging nicht ganz ohne Probleme ab. Besonders Ashara wurde umgebaut und die Warteschlange wird nun nach einem veränderten Prinzip abgearbeitet. Das führt dann auch dazu, dass Spieler von verschiedenen Shards in der gleichen Raidgruppe zusammengefasst werden. Nichts Neues? Doch, denn die Spieler werden dazu nicht mehr von ihren Shards geholt. Das führt dann dazu, dass man lediglich eine Handvoll an Spielern in Sichtweite hat, während der Rest der Gruppe auf zwei bis drei andere Shards verteilt ist. Da hilft dann nur mehr „raus aus Ashara“, auf Einladung warten und wieder rein nach Ashara. Mit ein bisschen Glück, sieht man dann die restliche Gruppe. Viele Spieler haben das zu Beginn nicht  gleich begriffen und so waren die ersten Tage richtig chaotisch.

Viele Spieler finden momentan auch wieder zurück zu WoW, die ebenfalls bereits seit einigen Monaten nicht mehr hier waren. Da gibt es regelrechte Wiedersehenspartys, wenn mal in der Freundesliste der eine oder die andere frisch auftauchen. Eine schöne Sache. Wir sind gespannt wie es weitergeht und werden demnächst wieder berichten.

+ Cinematische Szenen
+ personal housing
+ Neuer Kontinent
+ Missionen der Follower

- Craftingsystem läuft noch nicht rund
- Wenn die Garnison ausfällt, fehlt zentrales Element des Spiels
- Leveln geht etwas zu schnell

4 / 5

World of Warcraft: Draenor ist die insgesamt 5. Erweiterung pünktlich zum 10. Geburtstag von World of Warcraft.

Bis Oktober 2014 war die Abozahl der Spieler nach offiziellen Zahlen auf 6 Millionen gesunken; mit dem AddOn konnte man sich wieder auf 10 Millionen verbessern. Mal sehen, wie lange das anhält.

Mi diesem AddOn sollte das Spielprinzip gestrafft, die Klassen zwar einfacher zu spielen sein - aber trotzdem am Spielspaß nichts verloren gehen.