15.02 Evolve

by SpielxPress Mahara

Evolve heißt der neuste Streich von Turtle Rock Studios. Dieses Studio kennt man vielleicht vom ersten Left 4 Dead Teil. Wie in L4D wird man auch hier wieder mit asynchronem Gameplay konfrontiert. Das bedeutet ein Team von vier Spielern kämpft gegen ein einzelnes Monster.

Der klassische Modus nennt sich “Hunt”. Hier startet der Spieler, der die Rolle des Monsters übernimmt, mit einem zeitlichen Vorsprung. Auf der großen Map sucht er kleinere, computergesteuerte Monster, die er fressen muss. Ziel dabei ist, sich weiter zu entwickeln. Währenddessen müssen die Jäger das Monster suchen. Als Jäger folgt man den Hinweisen bzw. Spuren, die das Monster hinterlässt. Kadaver, umgeknickte Bäume und aufgeschreckte Vögel sind die besten Anhaltspunkte. Man kann auch einen Hund mitnehmen der die Spurensuche erleichtert.

Handlung gibt es keine. Die kurzen Dialoge zwischen den Charakteren am Anfang der Runde sollen ein bisschen Hintergrundgeschichte erzählen. Davon gibt es aber nur sehr wenig. Wie in Counter-Strike hat jedes Team ein klares Ziel (“Töten”). Die Rahmenhandlung ergibt sich aus den Begebenheiten der Umwelt. Trotzdem schaffen es die Entwickler, eine dichte Atmosphäre zu erzeugen. Die Grafik ist sehr gut und erlaubt es dem Monster sich effektiv zu verstecken. Dazu kommt der hervorragende Sound. Dieses Gesamtpaket sorgt für spannende Kämpfe

 

Kommunikation ist der Schlüssel zum Erfolg

 Die Jäger haben eine klare Rollenverteilung. Es gibt klassische Damage Dealer, Heiler sowie Supporter und Spurensucher. Alle müssen gut zusammenspielen und ihre Rollen beherrschen sonst macht das Monster selbst auf niedriger Stufe kurzen Prozess.

Je höher das Monster im Erfahrungslevel steigt um so nötiger wird die Zusammenarbeit. Eine Gruppe die gut kommuniziert und alle Fähigkeiten effektiv nutzt, wird dem Monster viel Stress bereiten. Andererseits ist ein unkoordiniertes Team, das nicht geschlossen unterwegs ist, leichte Beute.

Drei Monster stehen zur Auswahl, wenn man die Einstiegshürde überwinden kann. Es dauert nämlich ziemlich lange bis man genug Erfahrungspunkte erspielt hat, um weitere Charaktere und Monster freizuschalten. Das erste und bekannteste Monster ist der Goliath. Eine Mischung aus Godzilla und King Kong, der Feuer speien kann. Der Kraken ist nicht nur aus derEntfernung tödlich, sondern kann auch gleiten. Der Wraith kann sich sogar unsichtbar machen. Mit der Zeit werden sicher neue Charaktere und Monster nachkommen. Diese werden sich aber hinter Paywalls (kostenpflichtige DLC’s) verstecken.

 

Fazit

 Der Singleplayer-Modus ist dem Mehrspieler-Modus gleich, mit dem Unterschied das Bots die Rollen der Spieler übernehmen. Diese Option ist nur sinnvoll um die Charaktere bzw. Monster anzuspielen und die Maps kennenzulernen. Auf Dauer motiviert das nicht. Am Meisten Spaß hat man mit einer Gruppe von Spielern die man kennt. Wenn man mit Freunden auf Monsterjagd geht, kann man am Meisten aus dem Spiel herausholen. Einander fremde Spieler tendieren dazu wenig zu kommunzieren. Aber wenn man die ersten XP-Hürden überwunden hat und ein, zwei Freunde mitspielen hat man hier eine spaßige Abwechslung zu den aktuellen “Standard”-Shootern. 4/5 [AEc]

 

Launch Trailer

+ Atmosphäre

+ spannende Kämpfe

+ Grafik & Sound

~ Handlung

- Einstiegshürde

4/5

Altersfreigabe: USK 16, PEGI 16

Entwickler: Turtle Rock Studios

Publisher: 2K

Plattformen: PS4, Xbox One, PC

http://evolvegame.com/

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